Von der Ernte in die Tasse - from Crop to Cup

**Kolumbianischer Kaffee wird sorgfältig von den Erzeugern aus einer Vielzahl von Arabica Sorten ausgewählt und auf ihren Farmen bzw. Plantagen angepflanzt. Um die richtige Wahl treffen, zählen kolumbianische Kaffeebauern auf die wissenschaftliche Forschung von FNC Cenicafé, Centro Nacional de Investigaciones de Cafè, Colombia* (s.a. unter www.cenicafe.org) und auf die Unterstützung des Extension Service.
Dank dieser Unterstützung haben die kleinen Kaffeebauern Zugang zu den besten Techniken für den Anbau von gesunden und produktiven Kaffeepflanzen.
Wenn die Erntezeit kommt, werden ausschließlich von Hand die reifen Kaffeekirschen geerntet. Obwohl dies einen zusätzlichen Aufwand in der schwierigen Topologie der Anden erfordert, wissen die kolumbianischen Kaffeebauern, dass das Mischen von reifen Bohnen mit anderen in verschiedenen Entwicklungsstadien befindlichen Kaffeekirschen ernsthafte Probleme für die Qualität des Getränks bedeutet.
Kleine Kaffeeproduzenten führen für gewöhnlich die Post-Ernteverfahren (lokal als Beneficio bekannt) auf ihren Farmen durch.
Beim Post Ernteprozess finden mehrere Aktivitäten statt, und alle betreffen die Selektion und Eliminierung von fehlerhaften Bohnen.
Nach der Ernte der Kaffeekirsche wird der Schleim entfernt und die resultierenden Bohnen werden nach den erforderlichen Standards fermentiert und gewaschen.
Der Kaffee wird dann entweder durch direkte Sonneneinstrahlung oder durch den Einsatz von Spezialgeräten getrocknet. Anschließend wird bei der getrockneten Kaffeebohne, als Café pergamino oder Pergament Kaffee bekannt, das trockene Pergament entfernt um die „grüne“ Kaffeebohne zu erhalten.
Sobald das Pergament entfernt ist, werden die Bohnen noch einmal sorgfältig ausgewählt und klassifiziert, unter Berücksichtigung der Größe, Gewicht, Farbe und Aussehen (Mängel).
Die grüne Kaffeebohnen haben einen charakteristischen Duft von frischem Kaffee und eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von 10 bis 12%.
Die Auswahl und beneficio (der Prozess der nach der Ernte, Depulping, Waschen und Trocknen umfasst) von Kaffeekirschen stellen ohne Zweifel die schwierigsten und am sorgfältigsten auszuführenden Prozesse der gesamten Kaffeeproduktion dar.
Es sind diese Prozesse, wenn eine hohe Kaffeequalität erhalten wird.
Die tief verwurzelte Tradition der selektiven Ernte des kolumbianischen Kaffees, der Prozess der nassen Aufbereitung, der Trocknungsprozess, die anschließende Klassifizierung und das Rösten sind die Basis für die optimale Qualität des Produkts.
Kolumbianischer Kaffee ist ohne Zweifel ein hervorragender Kaffee nicht nur wegen seiner Kombination und Ausgewogenheit der Qualitätsattribute, sondern auch auf Grund des Engagements der kolumbianischen Kaffeebauern und ihrer Organisation, der Federacion Nacional de Cafeteros de Colombia (FNC).
Neben Geduld, ist es auch harte Arbeit. Ein Kaffee produzierende Familie in Kolumbien hat eine durchschnittliche Produktion welche ca. 1.400 Kilogramm Rohkaffee pro Jahr entspricht.
Um dieses Volumen von Kaffee produzieren, ist es notwendig rund 5,2 Millionen Kaffeekirschen zu ernten, die gewaschen und getrocknet werden müssen, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten.
Um die Wichtigkeit der Arbeit eines kolumbianischen Kaffeebauern und seiner Familie zu betonen, muss man – um ein amerikanisches Pfund (453g) geröstetem kolumbianischen Kaffee zu produzieren – rund 1700 Kaffeekirschen in einem optimalen Zustand der Reife ernten. #CafèDeColombia ist nicht nur ein qualitativ hochwertiges Produkt, sondern vermittelt auch Werte die es zu beachten und zu priorisieren gilt … soziale, ökonomische und umweltverträgliche Aspekte für den Anbau von Kaffee in Kolumbien.
* Nationales Forschungszentrum für Kaffee, Kolumbien.

**übersetzt aus dem Spanischen (FNC und cafedecolombia) von Granodecafe.de

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.