Die Federación Nacional de Cafeteros de Colombia (FNC)

Im Jahr 1927 organisierten sich die kolumbianischen Kaffeebauern in einer Institution (FNC), die sie sowohl auf nationaler, -als auch internationaler Ebene repräsentiert, ihre Rechte verteidigt und ihnen Möglichkeiten aufzeigt um ihre Lebensqualität zu verbessern. Ihre Aktivitäten zielen auf die Verbesserung des Lebensstandards der Familien der Kaffeebauern ab, indem sie nachhaltige und wettbewerbsfähige Praktiken in der Kaffeeindustrie unterstützen und soziale Investitionen fördern. Seit Beginn hat sich die FNC nach und nach zu einer der größten landwirtschaftlichen NGO der Welt entwickelt.

Die FNC vertritt mehr als 563.00 Familien

Die FNC ist eine NON-Profit Organisation und keiner Partei zugehörig. Von Beginn an ist die FNC der führende Kaffeeverband (Dachverband) in Kolumbien mit Präsenz in allen ländlichen Regionen, in denen Kaffee angebaut wird. Die Arbeit des FNC dreht sich um Sicherstellung, dass der kolumbianische Kaffee von den Kaffeebauern und ihren Familien auf nachhaltige Weise angebaut wird – sowie der Stärkung gemeinsamer Interessen innerhalb der Kaffeeanbaugemeinschaften sowie beim Positionieren des kolumbianischen Kaffees als der beste Kaffee der Welt. Die FNC vertritt mittlerweile mehr als 563.00 Familien, die engagiert den Anbau von Kaffee - in einer Organisation die durchweg als demokratisch zu bezeichnen ist – betreiben.

Im Rahmen ihrer Programme hat die FNC eine ganzheitliche Nachhaltigkeitspolitik entwickelt, die sich schwerpunktmäßig auf die Kaffeebauern konzentriert und produktive, gesellschaftliche und Umweltinitiativen umfasst. Desweiteren widmet sich die FNC dem Aufbau wissenschaftlicher Forschungskompetenz, dem Technologietransfer sowie gesellschaftlichen und industriellen Prozessen zur Förderung der kolumbianischen Kaffeeherstellung und Kaffeevermarktung. s. auch unter: www.federaciondecafeteros.org und www.cenicafe.org - Wissenschaft, Technologie und Innovation für kolumbianischen Kaffee.

Kolumbianischer Kaffee ist nachhaltig

Immer mehr kolumbianische Kaffeebauern erhalten internationale Nachhaltigkeitszertifikate. Im ersten Quartal 2013 haben insgesamt 162.039 Betriebe in Kolumbien ihren Kaffee gemäß Zertifizierungen und Überprüfungen verschiedener Nachhaltigkeitsstandards angebaut. Das Angebot an kolumbianischen Kaffeespezialitäten mit hoher Qualität und Unterscheidungsmerkmalen ist einer der wichtigsten Fortschritte der letzten Jahre. Andrés Valencia, Vertriebsmanager beim Verband des FNC, erinnert daran, dass jedes der verschiedenen Siegel für die Überprüfung und Zertifizierung auf seine Weise die drei Säulen: „wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit“ stärkt. Zertifizierter Anbau von Kaffee bedeutet, dass Kaffeefarmen nachhaltige Anbaumethoden verfolgen und dies anhand des Standards der Rainforest Alliance Zertifizierung und ihrer Partnerorganisationen im SAN (Sustainable Agriculture Network – Netzwerk für nachhaltige Landwirtschaft) geprüft wird.

Die dafür von den Farmen zu erfüllenden Kriterien umschließen Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Aspekte. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen die Farmer alle „kritischen Kriterien“ und mindestens 80 Prozent der insgesamt 99 Kriterien erfüllen. Die Anforderungen dieses Standards einzuhalten ist mit Sicherheit eine Herausforderung, doch Kaffeefarmer, Farmarbeiter und Familienangehörige von zertifizierten Kaffeeplantagen erleben schnell die positiven Effekte der nachhaltig ausgerichteten Bewirtschaftung. Häufig steigen die Erntequalitäten und- Mengen durch diese nachhaltigen Bewirtschaftungsmethoden.

Die FNC unterstützt auch die kolumbianischen Kaffeebauern in verschiedenen Bereichen wie: Forschung und Entwicklung, Optimierung der Produktionskosten, Verbesserung der Kaffeequalität, bietet technische Hilfe durch Beratungsdienste, entwickelt Qualitätspraktiken und gewährleistet dass die kolumbianischen Kaffeebauern marktgerechte Preise für ihren Kaffee erhalten. Die FNC führt Programme ein, welche den Kaffeebauern, ihrer Gemeinschaft und ihrer Umwelt zu Gute kommen.

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